Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.

Matthäus 7:8

Matthäus 7,8: "Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan."

Verstand: Die Verheißung des Gebets verstehen

Dieser Vers aus dem Matthäusevangelium bringt eine klare und kraftvolle Botschaft: Gottes offenes Ohr und seine Bereitschaft zu antworten. Jesus spricht hier von einem Prinzip göttlicher Gerechtigkeit und Fürsorge, das sich durch das ganze Neue Testament zieht. Wer bittet, empfängt – das bedeutet nicht nur eine leere Formel, sondern eine Einladung, aktiv und vertrauensvoll in Gottes Gegenwart zu treten.

Im historischen Kontext war das Anklopfen ein Bild für das beharrliche Suchen und das Vertrauen, dass Gott antwortet. Es zeigt, dass Gottes Reich Menschen einlädt, nicht passiv zu warten, sondern mit Hoffnung und Ausdauer nach ihm zu fragen. Diese Zusage spricht zu unserem Verstand und fordert uns auf, die Verheißung im Alltag ernst zu nehmen.

Herz: Die Sehnsucht nach Gottes Nähe leben

Im Herzen berührt uns dieser Vers tief. Er erinnert uns daran, dass Gott kein ferner Richter ist, sondern ein liebender Vater, der unsere Bitten hört und uns nahe sein möchte. Das Anklopfen ist ein Bild für die Sehnsucht nach Gemeinschaft und Beziehung zu Gott. Es ist ein Ausdruck unseres Vertrauens und unserer Hoffnung, dass Gott uns nicht abweist, sondern aufmacht.

Wenn wir bitten, suchen und anklopfen, öffnen wir unser Herz für Gottes Wirken. Diese Einladung zur aktiven Beziehung ist eine Quelle tiefen Trostes und neuer Kraft. Gerade in Zeiten der Unsicherheit oder des Zweifelns schenkt uns dieser Vers die Gewissheit, dass unser Gebet nicht vergeblich ist.

Gott fordert uns heraus, nicht aufzugeben, sondern mit Ausdauer zu beten und zu hoffen. So wird das Bitten, Suchen und Anklopfen zu einem Weg, unseren Glauben zu stärken und Gottes Nähe zu erfahren.

„Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ – Matthäus 7,8 (Luther 1912)

Dieses Wort ermutigt uns, jeden Tag neu die Beziehung zu Gott zu suchen und ihm zu vertrauen. Es zeigt, dass unser Glaube nicht passiv ist, sondern lebendig und wachsend durch unser Gebet.

  1. Beginne jeden Tag mit einem Gebet des Bittens; bringe deine Anliegen offen vor Gott.
  2. Suche bewusst nach Gottes Führung in der Bibel und im Gebet.
  3. Sei beharrlich im Gebet – gib nicht auf, auch wenn die Antwort auf sich warten lässt.
  4. Öffne dein Herz für Gottes Wirken und sei bereit, auf seine Antwort zu hören.
  5. Teile deine Erfahrungen des Gebets mit anderen Gläubigen, um Ermutigung zu finden.
  6. Übe dich im Vertrauen, auch wenn du nicht sofort eine Antwort siehst.
  7. Erinnere dich regelmäßig an die Zusage dieses Verses, um deinen Glauben zu stärken.

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